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Gespalten, aber nicht verloren
KULTUR | GELESEN Die deutsche Seele (28.12.2011)
Von Frank Fehlberg
Es gibt viele gute Gründe, einige davon zwingend, sich die Frage "Was ist deutsch?" wieder neu zu stellen. Mit Thea Dorn und Richard Wagner wagen zwei profilierte Vertreter des publizistischen und literarischen Betriebs eine Bestandsaufnahme.



Die Existenz einer Volksseele, welche die Zeiten überdauert, mag man mit vernünftigen Argumenten bestreiten. Mit den Begriffen des Bewusstseins und des Lebensgefühls sollten jedoch auch rationale Kritiker etwas anfangen können. Um nichts anderes geht es in dem 560 Seiten starken Band, mit dem sich Thea Dorn und Richard Wagner um eine Darstellung des historisch gewordenen Deutschseins bemühen. „Die deutsche Seele“, so der dem Gegenstand durchaus nicht unangemessene Buchtitel, ist dabei kaum als Nachruf auf das „deutsche Wesen“ zu verstehen, sondern als Versöhnungsangebot und Diskussionsgrundlage. „Wir sind keine Pathologen – wir sind Beteiligte“, fassen Dorn und Wagner ihre Motivation sympathisch-salopp in Worte. Mit dieser Ungezwungenheit lassen die Autoren mit wenigen Federstrichen bereits im Vorwort die einseitige Bilanzierungswut politischer Korrektheit ins Leere laufen.

Gewöhnungsbedürftig für Ordnungsfreunde

Die literarische Freiheit des Buches bringt eine ungewöhnliche Form der Darstellung mit sich. Anhand einer Auswahl von 64 alphabetisch geordneten Begriffen und vielen Abbildungen wird dem Leser angeboten, an der Rekonstruktion deutschen Bewusstseins durch sein Leseverhalten nach individuellen Vorlieben teilzunehmen. Keine lineare, hierarchisch vorgegebene Entfaltung eines zentralen Leitgedankens erschließt so die deutsche Seele, sondern eigenständige Betrachtungen verschiedenster ihrer Elemente. Die Konstruktion eines kollektiven Bewusstseins ruht auf den Perspektiven seiner einzelnen Glieder. Aus diesem Grund konnte der Textaufbau richtiger nicht gewählt werden, auch wenn sie dem Freund der (deutschen?) Ordnung gewöhnungsbedürftig ist und die persönlichen Handschriften der beiden Autoren deutlich hervortreten lässt.

Kein deutscher Stammbaum – ein ganzer Wald

Die einzelnen Beiträge stehen für eigentümliche Gewächse der Geschichte der deutschen Seele, die sich in diesem Werk nicht als in sich stimmiger naturwüchsiger Stammbaum präsentiert. Die deutsche Seele ist ein Wald, kein einzelner Baum. Der Wald als verflochtener Organismus ist in Erscheinung und Wuchshöhe vielfältig, er kann tief und dunkel sein, aber auch hell und freundlich, zwischen Verlorenheitsgefühl und Geborgenheit bietet er alles. Und der Wald bedarf der umsichtigen Pflege durch Einschlag und Neupflanzung, man muss sich ihm mit langfristiger Perspektive widmen, „nachhaltig“. Keineswegs ein neuer Begriff übrigens, wie wir aus dem Buch erfahren. Er stammt aus der Forstwirtschaft, 1713 erstmals von dem Sachsen Hans Carl von Carlowitz angewendet. Die Wissenschaft vom Forst – man ahnt es schon – ist eine deutsche Erfindung und seit jeher eine deutsche Angelegenheit.

Urdeutsche Baumliebe und verlorene Unschuld

An dieser Stelle kann man treffend mit einem der im Buch abgehandelten Begriffe in die „Problematik“ der deutschen Seele einsteigen: mit dem „Bruder Baum“. Der dazugehörige Text von Thea Dorn stellt die seit Deutschengedenken gepflegte teutonische Liebe zum Baum als Ruhe- und Erinnerungshort unter Beanspruchung ausgefeilter Stilistik dar – darunter ein Dialog einer „Deutschen Schriftstellerin“ mit verschiedenen Bäumen. Über der wechselvollen ideologischen Geschichte der deutschen Baumliebe von Braun bis Grün stellt Dorn fest: „Das Gespräch mit Bäumen hat seine Unschuld verloren.“ Gleichsam wie bei der allzeit geübten deutschen Verehrung des Wesens der Bäume, so lernt der Leser hier, hat die deutsche Seele ihre Unschuld verloren. Und so gleiten die beiden Autoren an keiner Stelle in eine ungetrübte Feierstunde des deutschen Wesens ab.

Kultur als Band des Deutschen

Dennoch tritt ihre Sympathie für dieses komplizierte Wesen oft und ermunternd unverhohlen an die Oberfläche. Die Lektüre macht dem Leser schnell klar, was die deutsche Seele in allen ihren Einzelgewächsen und Verästelungen zu einer vielfältigen Einheit werden lässt: die Kultur. In vielen vor allem kulturgeschichtlich grundierten Beiträgen unternehmen es Dorn und Wagner, dem Deutschen sein Herkommen klarzumachen. Zuweilen können sie eine gewisse Wehmut oder auch Kritik nicht unterdrücken, aber Seelenspiegelung ist ohnehin kein steriles Unterfangen. Wenn Richard Wagner über die „Heimat“ schreibt, hat er das Banat in Rumänien vor Augen, in dem er in den 1950er Jahren in die deutsche Minderheit der Banater Schwaben hineingeboren wurde. Vor diesem Hintergrund wird Wagners Sensibilität nicht nur für die deutsche Muttersprache, sondern gerade für das Deutsche als einer positiven kulturellen Identität deutlich, deren weitgehende Abwesenheit im Bewusstsein des heutigen Deutschland er zu Recht beklagen kann.

Historisierung ohne Relativierung

Mit mutigem Schwung und einer erfrischenden Freiheit und Unbefangenheit kann Wagner denn auch historische Gegenstände wie „Kulturnation“, „Krieg und Frieden“, „Wiedergutmachung“ und „Grenzen“ behandeln. Mit einer spezifisch mitteleuropäischen Perspektive auf die Geschichte Deutschlands und einer literarisch-leichtfüßigen Darstellung gelingt ihm, was uns Deutschen nach der Erfahrung des Nationalsozialismus noch immer schwer fällt: eine Historisierung ohne Relativierung. Angesichts der anstehenden Herausforderungen der deutschen Gesellschaft empfehlen beide Autoren eine Vergegenwärtigung des Deutschen diesseits der „Wortkonstruktion ‚Verfassungspatriotismus‘“, nicht die Bewältigung der Vergangenheit im „Sektionsaal“ der historisch-politischen Pathologie.

Doch ist es wohl typisch deutsch, ein gespaltenes Verhältnis zum Deutschsein mit sich herumzutragen und sich damit das Leben als Deutscher schwer zu machen. Mit dem letzten Beitrag des Bandes, „Zerrissenheit“, zeigt Thea Dorn eindringlich, dass Ambivalenz Teil der deutschen Normalität ist und dass sie damit zu den sichersten Gewissheiten der deutschen Seele gezählt werden muss. „Zwei Seelen wohnen, ach … was für eine Untertreibung! Ein Seelenschwarm flattert in meiner Brust.“ Diese Einsicht bewahrt das Buch bis zuletzt vor einer deutschseeligen Schwärmerei, die seinem Ansinnen abträglich wäre.

Ein Anker – der Protestantismus

Traditionelle Bestandteile der Geistesgeschichte der deutschen Seele, die ihr angesichts ihrer tiefgreifenden Probleme Sicherheit zu geben versprechen, handeln Dorn und Wagner in kenntnisreichen Beiträgen ab. Durch das ganze Buch hindurch zieht sich so etwa der Protestantismus, der damit – auf diesem Posten musste er spätestens seit der Reichsgründung 1871Wache stehen – ein Christentum nach rechter deutscher Manier bleibt. Die „Reformation“, die „Kirchensteuer“ und nicht zuletzt das evangelische „Pfarrhaus“ werden in ihrem historischen Bestand und ihrer gesellschaftlichen Wirkmächtigkeit dargestellt, teilweise wohlwollend kritisiert, etwaiger Bedeutungsverlust beklagt. Martin Luther wird – zumindest gefühlt – in jedem zweiten Beitrag als geistiger Übervater deutscher Verhältnisse angeführt und zitiert.

Liberal-konservative Ausdeutung des Sozialstaats

Die Akzentuierung hergebrachter oder doch zumindest vertrauter Themenfelder deutscher Selbstfindung von „Abgrund“ und „Arbeitswut“ über „Angst“ und „Ordnungsliebe“ bis zum „Sozialstaat“ bleibt stets eine liberal-konservative, wobei Dorn die Liberale, Wagner der Konservative ist. Wenn Dorn in ihrer an sich sehr guten Herleitung des deutschen Arbeitsbildes aus der deutschen Geistes- und Religionsgeschichte anhand von Ernst Jüngers „Der Arbeiter“ (1932) den ungenannten Topos der „deutschen Freiheit“ zu einer „totalitären Tradition von Luther über den preußisch-pietistischen Pflichtbegriff bis zu Hegel“ verkürzt, tritt ihre Neigung zum Liberalismus „westlicher“ Prägung klar zu Tage.

Richard Wagner seinerseits nennt den Sozialstaat aus seiner Entwicklung unter Bismarck heraus ohne Umschweife ein „konservatives Projekt“ auf allein ethischer Grundlage, welches durch Ideologien wie Nationalsozialismus und Kommunismus vereinnahmt wurde. Gänzlich Unrecht hat er mit dieser Sicht der Dinge freilich nicht, doch bleibt er damit im konservativen Almosendenken verhaftet. Die „Kräfte des Kapitals“ seien nicht zu zähmen, allenfalls „Rahmenbedingungen“ könnten gesetzt werden. „Der Rest ist Ethos. Selbstverpflichtung und Selbstverantwortung.“ Die Augsburger Fuggerei, der „soziale Wohnungsbau“ des 16. Jahrhunderts, ist ihm nach den Überformungen des 20. Jahrhunderts als unverfälschte Urform eines solidarischen gesellschaftlichen Miteinanders verblieben. Der Reiche weist demnach einen Teil seines „selbst verdienten“ Reichtums gnädig der Masse zu.

Alles andere "Intellektuellen-Folklore"?

Hier greift die Schmähung „linker“ Utopisten – Wagner nimmt die „Intellektuellen-Folklore“ im Gefolge Bertolt Brechts ins Visier – und vermuteter totalitärer Umtriebe der beiden Autoren zu kurz. Eine ausgewogene Darstellung und Wiederfindung der „deutschen Freiheit“ – eine klassische Formel in der deutschen Selbstfindung und -darstellung – zwischen Selbstbestimmung und sozialer Gebundenheit wird angesichts dieser zuweilen einseitigen liberalen und konservativen Sichtweisen also vermisst.

Deutschland – ein Teil des Westens?

Einig sind sich die Autoren in der Einordnung der deutschen Seele in die Weltgemeinschaft der Völkerseelen. Mehrfach betont Wagner in seinen historischen Abrissen (z.B. „Grundgesetz“), verweist Dorn in ihrer Argumentation über das deutsche Selbstverständnis (z.B. „German Angst“) auf die „Westbindung“ seit Konrad Adenauer und Westeuropa als vorrangige Bezugspunkte des modernen Deutschland. Wagner holt mit sicherer Hand weit aus: Der deutsche Reichsgedanke sei seit jeher ein westlicher gewesen. Das Heilige Römische Reich – immerhin erst nach mehr als der Hälfte seiner Bestandsdauer mit dem Zusatz „Deutscher Nation“ versehen – sei schon das „Rückgrat des Abendlands“ gewesen, als der „Drang nach Osten“ Preußens den Abstand zum „abendländischen Werteraum“ gleichsam topographisch zu festigen begann. „Preußen war, genau genommen, ein Projekt des außerhalb des Limes gebliebenen Germaniens.“

An der vehement betriebenen Verortung im Westen bleibt ein leiser Zweifel. Zwar ist die Absicht der Autoren, Deutschland angesichts der „Barbarei“ des „Dritten Reiches“ endgültig im Wertekanon der sogenannten „Zivilisation“ zu verankern, verständlich, doch ist die menschheitsbeglückende Güte dieser Wertegemeinschaft auch kein a priori. Jahrhunderte lang wurden europäische Konflikte auf deutschem Boden ausgetragen. Dorn selbst bezeichnet den Dreißigjährigen Krieg im 17. Jahrhundert als „deutsches Angsttrauma“, Wagner gibt einen eindrücklichen Ereignisüberblick von diesem „Vorboten der kommenden Weltkriege“. Wenn das Deutsche Reich also das Rückgrat des Abendlandes war, so war es doch immer schon auch der vielbestürmte Außenposten, das Schlachtfeld zwischen Ost und West.

Um sich die oftmals schizophrene Lage deutscher Interessenorientierung klar zu machen, ist eine Episode der neueren Geschichte besonders geeignet: Der erste monumentale „Russlandfeldzug“ der Neuzeit wurde Preußen 1812 vom „ersten modernen Diktator in Europa“ (Wagner), Frankreichs Napoleon, aufgezwungen. Zuletzt war es der „Kalte Krieg“ der „Supermächte“, der nicht nur dem potentiellen Schlachtfeld Deutschland mit atomarer Vernichtung drohte, sondern wieder einmal Deutsche gegen Deutsche rüsten ließ.

Das deutsche Abendbrot

In kulturgeschichtlichen Beiträgen von „Freikörperkultur“ über „Fußball“ und „Jugendherberge“ bis „Das Weib“ – der längste Text nach „Musik“ – weist der Band jedoch weit über solche eh und je strittigen Fragen der deutschen Geschichte hinaus. Nicht nur der Stil der Texte lässt die Profession der Autoren erkennen, auch der Zugang ist oft ein literaturhistorischer. So findet der Versuch einer Umschreibung der „deutschen Seele“ eine wohltuende Besänftigung, ja Erdung. Dorn zitiert beim Thema „Abendbrot“ („karg“, „pedantisch“, „liebevoll“) eine versöhnliche Schilderung von Thomas Mann, in der sich wohl viele Deutsche wiederfinden können: „Ich Geringer trinke täglich zum Abendbrot ein Glas helles Bier und reagiere auf diese anderthalb Quart so stark, dass sie regelmäßig meine Verfassung durchaus verändern. Sie verschaffen mir Ruhe, Abspannung und Lehnstuhlbehagen, eine Stimmung von ‚Es ist vollbracht!‘ und ‚Oh, wie wohl ist mir am Abend!‘“

„Die deutsche Seele“ als Vermittlungsliteratur

Nirgendwo findet sich aber eine Definition der deutschen Seele, sie ist nie explizit Gegenstand einer Betrachtung. Das Gesamtgefüge ihrer einzelnen Gewächse, von denen die wichtigsten in diesem Buch behandelt werden, ergibt für den Leser eine übergeordnete Einheit – die zu ergänzen und auszubauen in jedem Falle lohnt. Das Werk sollte man damit als ein gewichtiges Stück Vermittlungsliteratur zwischen historisch Gewordenem und deutscher Zukunft begreifen. Die deutsche Seele bleibt naturgemäß Verhandlungssache, doch haben Thea Dorn und Richard Wagner in unruhiger Zeit einen verdienstvollen Teil zu ihrer Vergegenwärtigung und Wertschätzung beigetragen.


Thea Dorn, Richard Wagner: Die deutsche Seele, 560 Seiten mit ca. 300 Abbildungen, Knaus Verlag, ISBN: 978-3-8135-0451-4, ¤ 26,99

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